SO SCHLIMM IS DAS LEBEN VON PROMIS.....

Im zarten Alter von 15 Jahren wurde Joanna Levesque – besser bekannt unter dem Namen JoJo - bereits mehr Erfolg und Beifall zuteil als den meisten Musikern im Laufe ihres gesamten Lebens. Mit 12 unterzeichnete sie ihren ersten Major-Deal, und schon mit 13 legte sie ihr Debütalbum "JoJo" vor, das mittlerweile weltweit mehrfach mit Platin ausgezeichnet wurde. Jojo ist nicht nur die jüngste Interpretin, die einen Nummer-1-Hit in den Billboard-Singlecharts landete, sondern auch die jüngste Künstlerin, die jemals für einen MTV Music Video Award nominiert wurde. Dazu noch eine ereignisreiche Welttournee, eine Hauptrolle in dem Erfolgsstreifen "Die Chaoscamper" (RV) sowie zwei Auftritte vor dem amerikanischen Präsidenten - genau der Stoff, aus dem Teeny-Träume gemacht sind. "Ich fühle mich begnadet, als würde mir ein Engel über die Schulter schauen", kommentiert JoJo. "Ich habe gelernt, dass man mit viel Optimismus und  einem großartigen Team um einen herum weit kommen kann."
Und dass sie für noch viel Größeres bestimmt ist, dazu wird ihr mit Spannung erwartetes neues Album "The High Road" beitragen, auf dem JoJo ihr anscheinend unbegrenztes Talent präsentiert. In nur drei Jahren ist aus einer außergewöhnlichen Stimme eine  gewaltige Stimme geworden. JoJo beweist eine Selbstsicherheit und Reife, wie sie sonst in ihrem Alter nicht zu finden ist. "Mit diesem Album werde ich den Leuten zeigen, was wirklich in mir steckt", sagt sie. "Die Welt soll sehen, dass ich kein kurzlebiges Sternchen bin, sondern dass lange mit mir zu rechnen sein wird."
Gemeinsam mit Vincent Herbert, dem Präsidenten von Da Family Records, der sie unter Vertrag nahm, stellte JoJo ein All-Star-Team von Songwritern und Produzenten zusammen, die für die Magie in der Musik sorgen: Herbert, Swizz Beatz, Scott Storch, Diane Warren, Sean Garrett, Bo Dozier, Billy Steinberg, Josh Alexander, Ryan Leslie sowie SoulShock and Karlin - das dynamische Duo hinter ihrer Hitsingle "Leave (Get Out)". Im Zentrum des Albums stehen jedoch JoJos außerordentlicher Stimmumfang und ihre leidenschaftliche Interpretation. Vincent Herbert hierzu: "Manchmal, wenn ich sie singen höre, kann ich gar nicht glauben, dass so etwas überhaupt möglich ist."
Auch wenn ihr Talent ihrem Alter um Jahre voraus ist, ist JoJo im Herzen doch noch immer ein Teenager. Ihre Lieder handeln von Freud und Leid einer Jugendlichen - mit all den typischen Themen wie Ärger mit Jungs oder Problemen mit der Selbstachtung. Und JoJo ist weit davon entfernt, sich mit nur einem Stil zufrieden zu geben. "Teenager hören ja auch nicht nur Musik eines einzigen Genres", erklärt JoJo. "Deshalb wollte ich etwas machen, zu dem man tanzen, chillen und eine Verbindung aufnehmen kann, und das man immer wieder hören will." Damit all dies möglich ist, bietet das Album eine feine Mischung aus Soul, R&B, Hip-Hop und Rock.
Einer der ersten Songs den JoJo für das Album aufnahm war "Too Little, Too Late". Als sie ihn nach der Aufnahme im Studio zum ersten Mal hörte, wusste sie sofort, dass dies ihre erste Single werden würde. "Plötzlich standen mir Tränen in den Augen", erinnert sie sich. Die von Steinberg komponierte und von Vincent Herbert produzierte, mitreißende Melodie und ihr zeitloser Gegenstand – das Hinwegkommen über die erste Liebe – spricht junge Mädchen auf der ganzen Welt an. "Alle meine Freundinnen sagten: 'Jo, wir sind so glücklich, dass du dieses Lied geschrieben hast - das handelt ja von uns!'"
Auch die ermutigende Ballade "Exceptional" ist ein auf Stärkung und Bestätigung angelegtes Stück, das sich an ein weibliches Publikum wendet. Dieses Lied aus der Feder der legendären Komponistin Diane Warren hat JoJo stark persönlich berührt: "Auch ich habe Zeiten, in denen ich leide, weil ich mich einfach nicht gut genug fühle", sagt sie. "So geht es uns allen manchmal. Dieses Lied hilft definitiv dabei, einen freundlicheren Blick auf sich Selbst zu bekommen." Auch der beklemmende und introspektive Titel "Note to God" stammt von Warren. Und auch bei diesem Stück spielten Tränen eine Rolle. Als Warren es JoJo und ihrer Mutter zum ersten Mal auf dem Klavier vorspielte, fing JoJos Mutter auf der Stelle an zu weinen. JoJo war
so bewegt, dass sie das Lied noch am selben Abend in weniger als einer Stunde aufnahm. Auf dem Album ist das reine, ungeschnittene Endergebnis dieser Aufnahmesession zu hören.
Mit geradlinigen Party-Smashern wie dem von Scott Storch produzierten "This Time" und "The Way You Do Me" von Swiss Beats zieht JoJo das Tempo an. Ihr komplexer Gesang und die unwiderstehlichen Rhythmen machen es unmöglich, bei diesen Liedern sitzen zu bleiben. Und mit dem energiegeladenen "Anything" (Bo Dozier) legt JoJo eine funky Neuinterpretation des 80erjahre-Megahits "Africa" von Toto vor.
Selbst ist JoJo wahrscheinlich am stolzesten auf den Titel "How to Touch a Girl", den sie gemeinsam mit Steinberg geschrieben hat. Wie JoJo zugab, bezieht sich der Text auf ein reales romantische Erlebnis. "Ein Junge hat mich so durcheinander gebracht", sagt sie, "dass ich dieses Stück geschrieben habe, um ihm zu zeigen, wie er mein Herz berühren kann." Dass der simple und opulente Klang der Aufnahme an klassische Soul- und Jazzstücke erinnert, ist keine Überraschung. Schließlich nennt JoJo Künstler wie Aretha Franklin, George Benson, Etta James und Stevie Wonder als ihre wichtigsten Einflüsse.
JoJo ist sich des Drucks voll bewusst, der nach Veröffentlichung eines erfolgreichen Debutalbums besteht. Sie weiß alles über die Fallstricke eines Nachfolgers. Aber genau diese Art von Herausforderung ist es, die sie antreibt und ihren Hunger am Leben erhält. "Ich werde immer nach dem Besten streben", sagt sie dazu. "Ich kann mich nicht damit zufrieden geben, zu bleiben, wo ich bin. " Bedenkt man, wie weit JoJo in so wenigen Jahren gekommen ist, ist dies ein umwerfendes Konzept. Warren, die mit Stars wie Whitney Houston und Celine Dion gearbeitet hat, sagt dazu: "JoJo ist eine der besten Sängerinnen, mit denen ich je zusammengearbeitet habe - und sie ist erst 15. Ich kann es gar nicht erwarten, zu sehen, wie sie sich weiter entwickeln wird. Ich werde es sehen. Die Welt wird es hören."

30.12.06 14:48

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